Charterbedingungen

CHARTERN BEIM SEGELCLUB FLORIAN STUTTGART (Stand 2017)

Charterbedingungen:

  1. Die Vereinsschiffe am Bodensee dürfen nur mit gültigem Bodenseeschifferpatent geführt werden. Die Boote müssen mit Sorgfalt und nach seemännischer Gepflogenheit geführt werden.
  2. Charterberechtigt sind nur Vereinsmitglieder, die Mitgliedsbeitrag bezahlen und ihrer Verpflichtung zum Arbeitsdienst (bzw. zur Ersatzleistung) nachkommen.
  3. Gechartert werden darf nur nach erfolgter Einweisung für das vorgesehene Boot. Ansprechpartner für die Einweisung ist der technische Leiter.
  4. Die großen Vereinsschiffe (derzeit Bavaria 31) dürfen von Teilnehmern an der Vereinsausbildung erst nach mind. 4 Tagen Charter als Skipper auf den kleinen Schiffen gechartert werden. Neumitglieder ohne Ausbildung durch den SCFS dürfen die großen Vereinsschiffe erst nach einem Skippertraining im Verein chartern.
  5. Das Logbuch und die Inventarverzeichnisse sind gewissenhaft zu führen.
  6. Für Schäden die vom Charterer bzw. seiner Crew verursacht werden, haftet der Charterer (sofern diese nicht von der Versicherung übernommen werden).
  7. Schäden sind sofort entweder selbst fachgerecht zu beheben (ggf. nach Rücksprache mit dem Paten oder dem Technischen Leiter), oder von einem Fachbetrieb beheben zu lassen. Unabhängig davon sind Schäden der Vereinsführung unverzüglich anzuzeigen. Berechtigte finanzielle Auslagen werden nach Prüfung erstattet.
  8. Für Zollvergehen haftet grundsätzlich der Schiffsführer.
  9. Für eine nicht angetretene Charter besteht grundsätzlich vom Charterer kein Anspruch auf die Einbehaltung oder Rückforderung der Chartergebühren, mit Ausnahme, dass für die vorgesehene Zeit ein Ersatzcharterer gefunden wurde.
  10. Haustiere an Bord sind nicht gestattet!
  11. Die Benutzung der Fahrräder und der Anhänger erfolgt auf eigene Gefahr. Vor Benutzung der Fahrräder ist der Zustand der sicherheitsrelevanten Teile zu prüfen.
  12. Für jedes Vereinsschiff gibt es eine Parkkarte. Diese muss nach Ende der Charter wieder zurückgegeben werden (Schlüsselkasten). Fehlt die Parkkarte werden anfallende Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt. Es gilt, Verursacher ist derjenige, der vor der Verlustmeldung der Parkkarte zuletzt gechartert hat.

 

Charterregeln:

  1. Vereinsmitglieder die aktiv im Verein tätig sind haben einmalig bei der Charter Vorrang vor sog. Nurcharterern. Die Festlegung dieser Personengruppe ist dem Vorstand vorbehalten.
  2. Während der Charterversammlung erfolgt die Terminvergabe vorzugsweise im Block (Sa/So und Mo bis Fr). Beim anschließenden Auffüllen des Charterplans gilt längere Charterdauer vor kürzerer Charterdauer.
  3. Die Terminvergabe für die jeweilige Saison startet mit der Charterversammlung. Nur Mitglieder, die an der Charterversammlung teilnehmen, können Terminwünsche äußern. Eine Voranmeldung von Terminwünschen ist nicht möglich, Festgelegt werden vorab der Wunschtermin für Vorstandsmitglieder und Paten sowie vom Vorstand benannte Helfer. Ebenso die vom Vorstand festgelegten Sondertermine (z. B: Regatta, Ladies Sail, Ansegeln, Putz und Sail)
  4. Bei Terminüberschneidungen sollte durch die Charterer selbst ein Kompromiss gefunden werden, vom Vorstand ausdrücklich begrüßt werden Termine mit einer Regattateilnahme und diese Terminwünsche sollten vorrangig im Sinne einer Regattateilnahme entschieden werden. Ansonsten entscheidet der Charterbeauftragte nach Regel 1 – 2, im Zweifelsfall entscheidet das Los.
  5. Die Charter beginnt tags zuvor um 19.00 Uhr und endet bei Charterende ebenfalls mit der Schlüsselübergabe um 19.00 Uhr.
  6. Die Bootsschlüssel werden in einem Schlüsselkasten am Plätzle aufbewahrt.

 

 

Charterkosten

Charterkosten (Stand 2016)